@Stefan: hmmm .... dass man nicht einfach "nutzung" bei der Gema melden kann, und dann ist es schon gut, hab ich auch nicht gemeint. So ... zur Erläuterung meiner Sicht der ganzen Gema Sache .. gerne lasse ich mich eines Bessereb belehren, sollte ich falsch liegen:
Der Künstler begründet mit der Schaffung eines Werkes seine Urheberrechte. Diese kann er nun selbst verwalten und verwerten, da dies aber Aufgrund der unübersichtlichen Marktlage eher schwierig sein kann, macht er einen Vertrag mit der Gema. Dieser übergibt er der Gema im Zuge eine Berechtigungsvertrages, welche nun für ihn die zur treuhänderischen Wahrnehmung der Urheberrechte verpflichtet und berechtigt ist. Dies umfasst i.d.R. das gesamte Werk _und_ alle zukünfitgen Werke, die bis Auflösung des Vertrages entstehen. Dieser Berechtigungsvertrag mit der Gema hat IMMER Vorrang. Er lässt sich auch durch einen, zu einem späteren Zeitpunkt geschlossenen Vertrag/Vereinbarung mit einem anderen Dritten nicht ändern. So kann mir der Künstler also nicht mal im Nachhinein die Nutzungsrechte einräumen, wenn er diese vorher der Gema übergeben hat .... ! Und es ist auch Sache der Gema, unlizensierte Nutzungen zu verhinden bzw. dagegen vorzugehen....
Daraus ergibt sich für mich nur folgender Umgang mit Gema-Musik: Entweder, ich finde einen preislich sinnvollen Rahmen/Prozess, mit dem ich bei der Gema die Rechte an der Nutzung von Musikstücken erwerben kann, oder ich lass die Finger von Gema Musik. Da es einen solchen Prozess meines Wissens nicht gibt - zumindest keinen preislich sinnvollen, heißt das für mich: Gema Musik = No Go!
@Markus: das mit der Wettbewerbsverzerrung stimmt total! Aber was willst du denn machen? Kannst ja nicht jeden anschwärzen, der U2 unter die Sildeshow oder das Video legt. 8(
@all: Darf ich fragen, wo ihr Eure Musik lizensiert bzw. wo ihr CC Musik hernehmt?